Kontakt
Diagnose
in Kitzbühel
Header IMG
0043-5356-74490

Diagnose

Eine umfassende Diagnostik ist die wichtigste Basis für jede erfolgreiche kieferorthopädische Therapie. Nur, wenn wir Ihre Zahn- und Kiefersituation vollständig erfassen, bestens über den Zusammenbiss informiert sind und auch ästhetische Faktoren miteinbeziehen, können wir die Behandlung ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen.

Diagnose

Unsere Diagnoseverfahren im Überblick:

Ein sogenanntes Orthopantomogramm (OPG) ist eine Übersichtsaufnahme (Panoramaaufnahme) aller Zähne. Es ist wichtig für die Planung der kieferorthopädischen Therapie.

Auf dieser Aufnahme ist zu erkennen,

  • wie die Zahnwurzeln im Kiefer liegen,
  • ob Weisheitszähne vorhanden sind und ob sie möglicherweise entfernt werden sollten,
  • ob Zähne nicht angelegt sind oder ob sie möglicherweise nicht herauswachsen, weil sie schief liegen („verlagert sind“).

Bei Kindern können wir zusätzlich sehen:

  • wie sich die Zähne im Kiefer (die Zahnkeime) entwickeln
  • und wie weit die Zahnwurzeln der bleibenden Zähne schon gewachsen sind.

Auf allen Röntgenbildern kann außerdem überprüft werden, ob eine versteckte Karies vorliegt.

Mit dem Fern-Röntgen-Seitenbild (FRS) erstellen wir ein Seitenprofil des Oberkiefers, des Unterkiefers und der Zähne. Es dient dazu, die Fehlstellung genau zu diagnostizieren und später die Behandlung zu planen. Auf der Aufnahme ist der Neigungswinkel der Zähne zum Kiefer erkennbar. Bei Kindern ist darauf außerdem zu sehen, wie das weitere Gesichtswachstum voraussichtlich verlaufen wird und wie sich Gebiss und Zähne wahrscheinlich entwickeln werden.

Die Handwurzelaufnahme ist eine Röntgenaufnahme der Hand, die wir ausschließlich bei der Kinderbehandlung einsetzen. Bei der Planung der einzelnen Therapieschritte ist es wichtig, das Wachstum von Schädel und Kiefer zu berücksichtigen. Darüber gibt die Handwurzelaufnahme Auskunft.

Mit ihr lässt sich bestimmen, wann die Handknochen nicht mehr weiterwachsen werden. Da das Wachstum aller Knochen des Körpers ungefähr zur gleichen Zeit beendet ist, wissen wir so, wie viel Zeit uns für die kieferorthopädische Therapie bleibt.

Bei der Fotoanalyse fotografieren wir das Gesicht von vorne und der Seite. Außerdem machen wir Aufnahmen der Zähne. Auf den Fotos können wir Asymmetrien des Gesichts sowie einen Über- oder Unterbiss deutlich erkennen, die durch die Fehlstellung bedingt sind. Während und nach Abschluss der Behandlung führen wir als Erfolgskontrolle weitere Fotoanalysen durch. So können Sie die Korrektur der Fehlstellung auch später noch nachvollziehen und sehen, wie sich Ihre oder die Gesichtszüge Ihres Kindes durch die Behandlung harmonisiert haben.

Für die Modellanalyse nehmen wir Abdrücke von Ober- und Unterkiefer. Daraus wird ein Gipsmodell des Gebisses erstellt. An ihm können wir die Länge und Breite von Ober- und Unterkiefer messen, die Zahngrößen erfassen und den Zusammenbiss der Zähne erkennen. Es dient ebenfalls zur genauen Analyse der Fehlstellung und zur weiteren Planung der Behandlung.

Bei der manuellen Funktionsanalyse untersuchen wir, ob eine Funktionsstörung im Kiefergelenk vorliegt. Dazu achten wir auf mögliche Knack- oder Reibegeräusche beim Öffnen und Schließen des Mundes. Außerdem überprüfen wir, ob die Kiefermuskulatur verspannt oder verhärtet ist.

Wenn wir bei der Funktionsanalyse eine Störung im Kiefergelenk feststellen, stimmen wir die kieferorthopädische Therapie darauf ab.

Anstelle herkömmlicher Zahnabdrücke können wir dreidimensionale Aufnahmen der Zähne und Kiefer erstellen. Das Besondere: Durch den Intraoralscanner erfolgt die Zahnabformung nahezu berührungslos und ohne Würgereiz!

Neben der Behandlung von Kindern und Jugendlichen ist auch die Erwachsenenbehandlung einer unserer Schwerpunkte.