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Seit dem 1. Juli 2015 werden die Kosten für eine festsitzende Zahnspange bei Kindern und Jugendlichen größtenteils von den Krankenkassen übernommen, wenn ein starker oder sehr starker Behandlungsbedarf vorliegt (Schweregrad 4 oder 5 nach dem Index of Treatment Need, IOTN, dem Index für den kieferorthopädischen Behandlungsbedarf). Bei Fehlstellungen in sehr jungem Alter, z.B. bei Kleinkindern, wird zudem eine herausnehmbare Zahnspange finanziert. Entspricht die Fehlstellung des Patienten dem Schweregrad 1 bis 3, ist ein Großteil der Behandlungskosten selbst zu tragen. Unter den folgenden Voraussetzungen kann ein Zuschuss durch die staatlichen Krankenversicherungen erfolgen:

  • Kostenantrag vor Beginn der Behandlung: Für die Kostenübernahme muss vor Behandlungsbeginn ein Antrag bei der Krankenkasse gestellt und bewilligt werden.
  • Medizinische Notwendigkeit: Ästhetische Gründe allein gelten als nicht ausreichend für eine kieferorthopädische Behandlung – es müssen auch medizinische Beeinträchtigungen vorliegen.
  • Jährliche Neubeantragung des Zuschusses: In der Regel gilt eine 3-jährige Behandlungszeit als Richtlinie. Der Zuschuss durch die Krankenkassen muss allerdings jährlich erneut beantragt werden.

Wir stellen Ihnen gerne die notwendigen Unterlagen für den Antrag bei der Krankenkasse zur Verfügung, damit Ihnen ein Teil der Behandlungskosten erstattet werden kann. Wie hoch die Bezuschussung ausfällt, ist unter anderem abhängig von der Therapieform (feste oder herausnehmbare Zahnspange) sowie nach den jeweiligen Richtlinien der Krankenversicherung.

Weitere Informationen zu der Krankenkassen-Zahnspange finden Sie in der folgenden Broschüre »

Zahnversicherung

Derzeit gibt es keine privaten Krankenversicherungen, die die Kosten für kieferorthopädische Behandlungen vollständig übernehmen. Bei einigen privaten Zusatzversicherungen ist jedoch die anteilmäßige Übernahme der Kosten für zahnmedizinische und kieferorthopädische Leistungen möglich.

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